Die Ukraine wird in den kommenden Tagen erstmals Munition erhalten, die im Rahmen einer tschechischen Initiative außerhalb Europas eingekauft wurde. Laut Tschechiens Regierungschef Petr Fiala werden im Juni zehntausende Artilleriegranaten des Kalibers 155 Millimeter geliefert. Diese Initiative, die im Februar auf der Münchner Sicherheitskonferenz gestartet wurde, sollte das Munitionsproblem der Ukraine schnell lösen, doch es kam zu Verzögerungen. Rund 20 Staaten unterstützen das Vorhaben, darunter 15 EU- und NATO-Länder, die bereits über 1,6 Milliarden Euro beigetragen haben. 15 EU- und NATO-Länder haben bereits über 1,6 Milliarden Euro beigesteuert, Petr Fiala, Tschechiens Regierungschef. Trotz Versprechen der EU, Hunderttausende Artilleriegeschosse zu liefern, leidet die Ukraine weiterhin unter Munitionsmangel, da es Europa an Produktionskapazitäten fehlt
