Umfrage: Mehrheit findet Trumps Entscheidungen „undemokratisch“

Trump nach Wahlsieg am 9.11.2016, über dts NachrichtenagenturLaut einer Umfrage halten 67 Prozent der Deutschen die ersten Entscheidungen des neuen US-Präsidenten Donald Trump für „undemokratisch“. In der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Emnid für den Sender N24 gaben 27 Prozent der Befragten an, der Meinung zu sein, dass sich Trump noch innerhalb eines „demokratischen Spielraums“ bewege. 82 Prozent der Deutschen meinen, dass die Abschottung der US-Wirtschaft den USA schade.

Das Einreiseverbot für Bürger einiger muslimischer Staaten sei ebenfalls schädlich für Amerika, glauben 80 Prozent der Befragten. Und 79 Prozent der Deutschen halten auch den geplanten Mauerbau an der Grenze zu Mexiko für einen Fehler, der den USA eher schade als nütze. Insgesamt, so das Umfrageergebnis, schade Trump langfristig den USA: 85 Prozent der Befragten glauben, Trump schwäche mit seiner Politik auf lange Sicht die Wirtschaft und das Ansehen der USA. Zehn Prozent der Deutschen glauben an eine Stärkung der USA durch Trumps Politik. Auch das Verhältnis zu Deutschland werde unter Trump leiden, befürchten die Deutschen: 75 Prozent der Befragten meinen, das Verhältnis zwischen Deutschland und den USA werde „eher schlechter“ werden. Vor einem Monat hatten 63 Prozent der Deutschen diese Befürchtung geäußert. An eine Verbesserung des Verhältnisses zu den USA glauben noch drei Prozent der Deutschen – im Januar waren es fünf Prozent. Nach Angaben des Instituts soll die Auswahl der Befragten repräsentativ sein.

Foto: Trump nach Wahlsieg am 9.11.2016, über dts Nachrichtenagentur

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