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Unternehmensexpansion – Investitionen im Ausland müssen wohlüberlegt sein

Eine Unternehmensexpansion ins Ausland kann eine strategisch sinnvolle Entscheidung sein, um neue Märkte zu erschließen. Ein solches Vorhaben sollte jedoch gut durchdacht und im Vorfeld vorbereitet werden, da dies ausschlaggebend für den unternehmerischen Erfolg ist. Insbesondere für Investitionen im Ausland sollten offene Fragen beantwortet und Risiken abgewägt werden. Zwar ist die Investitionsfreude deutscher Unternehmen im Ausland etwas verhalten, doch neue Produktionsstätten eröffnen auch neue Horizonte und Chancen. Investitionen im Ausland erweitern den Radius, bieten neue Einnahmequellen und sichern dadurch auch die Werke in der Heimat. Gerade in Krisenzeiten können die mit der Investition verbundenen Ersparnisse und Steuervorteile der entscheidende Faktor für den langfristigen Unternehmenserfolg sein.

Investitionen im Ausland – die Grundlagen

Zunächst sollten bei Investitionen im Ausland eine Auswahl potenzieller Auslandsmärkte getroffen und das Vorhaben ausführlich geplant werden. Der Schritt ins Ausland kann nur dann sinnvoll sein, wenn die infrastrukturellen Bedingungen vor Ort stimmen und die entsprechenden Fachkräfte vorhanden sind oder ausgebildet werden können. Die Internationalisierungsstrategie sollte sich demnach nicht nur auf wirtschaftliche Fakten stützen, sondern auch landesspezifische Gegebenheiten und die Suche nach qualifizierten Arbeitskräften mit einbeziehen. Eine fachgerechte Beratung kann zur Klärung offener Fragen und Konkretisierung des Expansionsvorhabens beitragen und ist vor allem hinsichtlich der Planung und Finanzierung zu empfehlen. Unternehmen sollten die Möglichkeit wahrnehmen und sich Unterstützung von Experten holen. Am sichersten handelt man mit einem erfahrenen Partner für internationales Geschäft an seiner Seite , der die jeweiligen Märkte kennt und passgenau beraten kann.

Das Risiko: Investitionen im Ausland sind gebundenes Kapital

Die Errichtung einer Produktion im Ausland erfordert Ressourcen und Kompetenzen und stellt gleichzeitig eine langfristige Kapitalbindung dar. Wer diese Risiken kennt und geschickt eingrenzt, kann sich jedoch einen deutlichen Wettbewerbsvorteil erarbeiten und im internationalen Markt erfolgreich sein. Für Investitionen im Ausland ist nicht jedes Zielland auch für jedes Unternehmen geeignet. Länderspezifische Besonderheiten sollten beachtet werden, bevor sich für ein Zielland entschieden wird. Es finden sich ausführliche Informationen zur Exportfinanzierung und Möglichkeiten zu Investitionen im Ausland bei den German Desk Wochen . Hier erfahren Interessenten mehr über die steuerlichen und rechtlichen Aspekte zum Thema Auslandsinvestitionen und lernen, wie bei einer Investition im Ausland am besten vorgegangen werden sollte.

Eine Internationalisierungsstrategie erarbeiten

Die Internationalisierungsstrategie bildet die Grundlage für den langfristigen Aufbau von Produktionsstätten im Ausland und versucht die Risiken durch eine detaillierte Planung möglichst gering zu halten. Der operative Rahmen sollte langfristig angelegt sein und die nächsten Entwicklungsstufen, sowie die erforderlichen Kapazitäten und Ressourcen, mit einkalkulieren. Dabei müssen jedoch auch kurzfristige Veränderungen berücksichtigt werden. Globale und lokale Rahmenbedingungen können sich jederzeit ändern, sodass Unternehmen auf solche Änderungen schnell reagieren müssen. Für Investitionen im Ausland kann nur eine flexible Wachstumsstrategie für das Zielland langfristigen Erfolg versprechen. Das kann auch bedeuten, zunächst nur kleine Schritte auszuführen und in Ruhe alle nötigen Informationen zu sammeln, um sich auf den endgültigen Markteintritt vorzubereiten.

Den passenden Standort für Investitionen im Ausland wählen

Die Auswahl potenzieller Standorte zur Gründung einer Niederlassung oder Produktion im Ausland ist groß und bietet zahlreiche Expansionsmöglichkeiten. Viele Zielorte werben um Unternehmen und bieten Vorteile und Erleichterungen. Unternehmen sollten jedoch alle wichtigen Kriterien kennen und die verschiedenen Möglichkeiten für Investitionen im Ausland vergleichen, bevor sie eine Entscheidung treffen. Wichtige Standorteigenschaften sind etwa:
  • Wie ist die vorhandene Infrastruktur vor Ort beschaffen? Sind Investitionen nötig oder herrschen optimale Bedingungen?
  • Wie sind die Produktionsbedingungen? Welche Vorteile sind im Vergleich zum Mutterland zu erwarten?
  • Ist die Versorgung mit Rohstoffen gesichert?
  • Gibt es genügend Arbeitskräfte vor Ort oder können diese ausgebildet werden? Welche Kosten wären hierfür zu erwarten?
Für viele Unternehmen zählen auch steuerrechtliche Erleichterungen zu den Hauptgründen, eine Produktion ins Ausland zu verlagern bzw. die heimische Produktion mit einem neuen Standort zu ergänzen. Wichtige steuerliche Entscheidungen sollten jedoch immer in Absprache mit einem Experten für Steuerrecht getroffen werden - das gilt besonders, wenn das Unternehmen erstmalig Investitionen im Ausland tätigen möchte. Falsche Entscheidungen können zu erheblichen Einbußen führen, die den Geschäftsbetrieb gefährden können.

Die Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft

Die Internationalisierungsstrategie für Investitionen im Ausland beschreibt auch, welche Rolle und Aufgaben die Muttergesellschaft hat. Dies wird als Business Governance bezeichnet. Auf welcher Ebene werden welche Entscheidungen getroffen? Wie wird die nötige Transparenz sichergestellt, damit die Entscheidungsträger alle notwendigen Informationen bekommen? Gerade bei komplexen Projekten können digitalisierte Prozesse die Kommunikation und Zusammenarbeit wesentlich erleichtern. Jeder Prozess, der standardisiert wurde, ob Kern- und Nebenprozess, trägt zu einer Reduktion von Entscheidungen bei und vereinfacht die Zusammenarbeit von Mutter- und Tochtergesellschaft. So gelingt es deutlich leichter Systeme aufzubauen, Rollen und Verantwortlichkeiten zu definieren. Die Organisationsentwicklung sollte strukturiert und zielgerichtet vorgenommen werden, wobei die Prozesse im Zielland an die des Mutterlandes angepasst werden. So wird sichergestellt, dass die Auslandsgesellschaft keine abgetrennte Einzellösung darstellt, sondern in alle Geschäftsprozesse eingebunden bleibt und auf kontrollierte Weise wächst.

Fazit: Eine gute Beratung unterstützt bei Investitionen im Ausland

Die Zeiten der großen Produktionsverlagerung sind vorbei. Viele Unternehmen haben ihre Produktionsstätten etwa in Osteuropa wieder geschlossen. Man sagt, für drei ins Ausland verlagerte Produktionsstätten wird eine wieder im Mutterland integriert. Kosten können nämlich nur dann wirklich gesenkt werden, wenn das gesamte Umfeld des neuen Produktionsstandortes stimmt. Dadurch werden Standorte bevorzugt, die sich bereits bewährt haben. Je komplexer die produzierten Produkte sind, umso schwieriger ist die Auslagerung der Produktion und damit die Investition im Ausland. Personalintensive Produktion ist weniger flexibel, als man annehmen mag. Die Lösung liegt in einer fachkundigen Beratung, die zu einer optimalen Entscheidung führt.

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