Unternehmensnachfolge: Die smarte und skalierbare Alternative zur eigenen Gründung

„Endlich meine eigene Chefin oder mein eigener Chef sein!“ Diesen Traum haben viele. Doch nur die wenigsten nutzen dabei die Möglichkeiten und Vorteile, die die Übernahme eines etablierten Unternehmens bietet. Dabei suchen viele ältere Unternehmer händeringend Nachfolger – was eine lukrative Alternative ermöglicht.

Zahlen lügen nicht. Demnach wird das Thema „Nachfolgeregelung“ mit voranschreitender Alterung der Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland in naher Zukunft weiter an Brisanz gewinnen. Das auf Mittelstandsforschung spezialisierte IfM-Bonn schätzt seit Beginn der 1990er-Jahre in regelmäßigen Abständen die Anzahl der anstehenden Unternehmensübertragungen in Deutschland, da es keine amtliche Statistik über die verlässliche Auskunft über das Nachfolgegeschehen gibt. Etwa 3,3 Millionen der insgesamt 3,7 Millionen Unternehmen hierzulande können als Familienunternehmen eingeordnet werden. Rund 800.000 davon erwirtschaften einen durchschnittlichen Jahresgewinn, der ausreicht, um sie nach Definition des IfM-Bonn als „übernahmewürdig“ zu bezeichnen.

Bis 2026 jährlich 38.000 Übergaben von Unternehmen

Und bei 190.000 dieser Unternehmen erwartet die Wissenschaftler aus Bonn, dass im Zeitraum 2022 bis 2026 die Nachfolge ansteht. Weil die aktuellen Eigentümerinnen und Eigentümer aufgrund von Alter oder Krankheit aus der Geschäftsführung ausscheiden. Bis 2026 stehen damit jährlich rund 38.000 Übergaben an. Ein unglaublich großes Reservoir und ein Schatz, den es zu heben gilt.

Einer, der maßgeblich genau dazu ermuntert und vor allem auf die Skalierungsvorteile bei Reihengründungen verweist, ist Oscar Karem. Der 37-jährige Österreicher ist ein ebenso erfolgreicher wie konsequenter Unternehmer, Investor, Business-Coach und Motivator. Auf Vorträgen, bei Messen oder in Einzelcoachings ruft er eindringlich und nachdrücklich zum Unternehmertum auf und dient zugleich als Vorbild und Role-Model.

Gut organisierte Firmenübernahmen bringen sofortigen Erfolg

Seit 2004 gründet und leitet Oscar Karem mehrere Firmen. In seiner Rolle berät er seit mehr als einem Jahrzehnt Selbstständige und Unternehmen. Seine Strategien sind bereits für mehr als 2.000 (Gründungs-)Erfolge verantwortlich.

Was Oscar Karem derzeit am meisten erstaunt, ist die Tatsache, dass bis dato so wenige den Kauf eines etablierten Unternehmens als Alternative zur sehr aufwendigen und langwierigen eigenen Gründung in Betracht ziehen. Dabei überzeugen traditionelle Unternehmen in der Regel mit eingespielten Prozessen, am Markt gut positionierten Produkten beziehungsweise Dienstleistungen, einer verlässlichen Mitarbeiterschaft und festen Kundenbeziehungen. Damit können Nachfolger vom ersten Tag an gut durchstarten und dann nach und nach notwendige Optimierungen vornehmen. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten stellt das einen echten Mehrwert zur eigenen Gründung dar. Wobei diese bei neuen Produkten oder innovativen Services auch viele Vorteile mit sich bringt.

Der Kauf eines Unternehmens bietet neben finanziellen Vorteilen auch persönliche und berufliche Erfüllung. Vom Erfolg profitierst du unmittelbar“, sagt der renommierte Business-Mentor. Damit ist klar: Die Unternehmenswelt muss nicht immer zwingend neu erfunden werden. Die gute und zudem über Jahre und Jahrzehnte erfolgreich erprobte Geschäftsidee liegt oft so nah.

Karem rät zudem: „Überspringe die Start-up-Phase und generiere vom ersten Tag an profitable Umsätze. Lerne und erlebe bewährte Methoden, um kleine Unternehmen zu finden, sie zu analysieren und zu kaufen. Starte mit einem bereits profitablen Unternehmen und wachse nachhaltig.“ Wer auf diese Weise zur Gründerin oder zum Gründer wird, senkt auch erheblich seine Risiken. Junge Firmengründungen sind in der Marktwirtschaft nicht selten zum Scheitern verurteilt. Nämlich gehen, statistisch gesehen, bei sechs von zehn Firmen in den ersten fünf Jahren nach der Gründung wieder die Lichter aus.

Foto: © oscarkarem.com

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