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US-Börsen legen wegen Remdesivir zu – Gold spürbar schwächer

Die US-Börsen haben am Freitag deutlich zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 24.242 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 3,0 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 2.865 Punkten im Plus gewesen (+2,6 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 8.795 Punkten (+0,4 Prozent).

Für Aufbruch in der Coronakrise sorgte das bereits bekannte Ebola-Mittel Remdesivir der US-Biotech-Firma Gilead. In einer Studie der Universitätsklinik Chicago führte das Medikament bei schwer erkrankten Covid-19-Patienten angeblich zu einer schnellen Fiebersenkung und einem Rückgang der Symptome. Fast alle Patienten in der Studie sollen in weniger als einer Woche entlassen worden sein, hieß es in einem Bericht. Gilead erklärte, die vollständigen Daten müssten noch analysiert werden. Aktien der Firma schossen am Freitag dennoch rund zehn Prozent nach oben. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagabend fast unverändert. Ein Euro kostete 1,0868 US-Dollar (+0,06 Prozent). Der Goldpreis war stark im Rückwärtsgang, am Abend wurden für eine Feinunze 1.681,00 US-Dollar gezahlt (-2,09 Prozent). Das entspricht einem Preis von 49,73 Euro pro Gramm.

Foto: Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur

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