News

Verträge werden zunehmend digital geschlossen

Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran und nimmt Einfluss auf immer mehr Bereiche des Wirtschaftslebens. Nahezu keine Branche kann sich den Herausforderungen, die die digitale Transformation mit sich bringt noch entziehen und um langfristig erfolgreich zu wirtschaften, sollten Unternehmen entsprechende Maßnahmen ergreifen sowie die Infrastruktur für eine digitale Zukunft anlegen. Einen in diesem Zusammenhang wichtiger Aspekt stellen digitale Verträge dar.

Elementarer Bestandteil im geschäftlichen Alltag: Der Vertrag

Digitale oder elektronische Signaturen sind ein weiterer Schritt, hin zu einem papierlosen Büro. Im allgemeinen Geschäftsbetrieb sind Vertragsunterzeichnungen unumgänglich. In jedem Unternehmen fallen Verträge in den unterschiedlichsten Bereichen und Abteilungen an, beispielsweise:

  • Arbeitsverträge
  • Werkverträge
  • Dienstleistungsverträge
  • Serviceverträge
  • Einwilligungen für Marketing etc.

Der jeweilige Prozess, einen Vertrag aufzusetzen und diesen signieren zu lassen benötigt Zeit, ist mit Kosten verbunden und letztlich auch sehr fehleranfällig. Nicht selten kann es vom Zeitpunkt des Aufsetzens bis zur Vertragsunterzeichnung aller Vertragspartner mehrere Wochen vergehen. Je mehr Beteiligte, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass der Prozess einige Zeit in Anspruch nimmt. Nun ist es allerdings so, dass Verträge oftmals sehr dringend benötigt werden und verschiedene Prozesse bis zur Vertragsunterzeichnung nicht begonnen werden können.

Schneller zum Vertragsabschluss: Die digitale Signatur

Nun könnte man meinen, eine digitale Signatur bietet wenig Rechtssicherheit. Wenn ein PDF Dokument, in diesem Fall ein Vertrag, per E-Mail versendet und unterschrieben zurückgeschickt wird, woher weiß man, dass es auch die jeweilige Person war, die tatsächlich unterschrieben hat. Vielleicht wurde der Vertrag von jemandem unterschreiben, der gar nicht zur Signatur berechtigt war. Möglich wird eine solche digitale Signatur durch entsprechende smarte Software, beispielsweise Scrive (https://www.scrive.com/de/). Diese Software stellt durch eine interne Verschlüsselung sicher, dass der Vertrag auch tatsächlich von der jeweiligen Person unterzeichnet wird. Wichtig ist in diesem Zusammenhang immer zu überprüfen, ob der jeweilige Anbieter auch die Bestimmungen der DSGVO einhält.

Zahlreiche Vorteile für Unternehmen

Digitale Signaturen werden zunehmend beliebter und immer mehr Unternehmen nutzen diese Möglichkeit im alltäglichen Geschäftsleben. Insbesondere der durch den Corona-Virus verursachte Lockdown hat in den letzten Monaten zu einer starken Zunahme entsprechender digitaler Vertragsabschlüsse geführt. Die sich für die Unternehmen ergebenden Vorteile sind groß. Vor allem die Fehleranfälligkeit beim Managen von Verträgen wird drastisch gesenkt. In vielen Unternehmen ist beispielsweise die Überarbeitung von Verträgen aufgrund von Fehlern durch die manuelle Übertragung von Daten ein großes Problem, welches viel Zeit und auch Personalressourcen benötigt. Auch kommt es nicht selten zu Missverständnissen aufgrund fehlender Einblicke in den Status des Vertrags. Zudem ist die Möglichkeit Vertragstexte elektronisch zu durchsuchen nicht gegeben.

Digitale Verträge sind nur ein kleiner Aspekt im Zusammenhang mit der Digitalisierung und der angestrebten Industrie 4.0. Neben der Kommunikation, Kameras und Videorekordern, Büchern oder der Informationsübertragung, sind nun also auch Verträge digitalisiert worden.

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"