Die Märkte bleiben positiv, da die Ölpreise leicht steigen und die globalen Aktienmärkte im Vorfeld der anstehenden Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Islamabad, Pakistan, zulegen. Nach der kürzlich verkündeten zweiwöchigen Waffenruhe fielen die Ölpreise zunächst, erholten sich aber aufgrund der Unsicherheit über deren Stabilität rasch. Brent-Rohöl, die internationale Referenzsorte, stieg um 0,8% auf 96,71 US-Dollar pro Barrel, während US-Rohöl der Sorte WTI um 0,4% auf 98,60 US-Dollar pro Barrel zulegte. Die Kraftstoffpreise sind weiter gestiegen, da Autofahrer abwarten, ob die Waffenruhe zu niedrigeren Preisen an den Zapfsäulen führen wird. Die Ölpreise liegen jedoch weiterhin deutlich über dem Vorkriegsniveau, und Autofahrer wurden davor gewarnt, in absehbarer Zeit mit einem deutlichen Preisrückgang zu rechnen. Obwohl Gespräche zur Sicherung einer dauerhaften Waffenruhe geplant sind, hat Israel seine Angriffe auf den Libanon fortgesetzt, was die aktuelle Waffenruhe infrage stellt. Der paneuropäische Index stieg um 0,3% und steuert auf den dritten wöchentlichen Anstieg in Folge zu. Die Futures an der Wall Street notierten weitgehend unverändert, während der S&P 500 nach anfänglichen Verlusten um 0,6% zulegte. Analysten der Deutschen Bank erklärten, dass sich die finanzielle Anspannung an den Märkten im Vorfeld der anstehenden Gespräche weiter verringert habe. Sie fügten hinzu, dass die Hoffnung auf eine Deeskalation im Libanon dazu beigetragen habe, die Befürchtungen zu zerstreuen, dass die umfassendere Waffenruhe vor den Gesprächen am Wochenende scheitern könnte.
