Apple hat Preiserhöhungen für Macs und iPads angekündigt und begründet dies mit einem durch den KI-Boom verursachten Speicherchip-Mangel. Der Technologiekonzern hat die Preise einiger Produkte um fast 20 % angehoben und bezeichnet den sprunghaften Anstieg der Nachfrage nach Speicher und Datenspeicher als „beispiellose Herausforderung“ für die Elektronikindustrie. Die Preiserhöhung betrifft nicht das iPhone, Apples beliebtestes Produkt. Das MacBook Air kostet nun 1.299 US-Dollar statt 1.099 US-Dollar. Das neue Einsteigermodell MacBook Neo kostet 699 US-Dollar statt 599 US-Dollar, nur wenige Monate nach seiner Markteinführung. Das MacBook Pro mit einem Terabyte Speicherplatz kostet nun 1.999 US-Dollar statt 1.699 US-Dollar. Das iPad Air mit 128 Gigabyte kostet nun 749 US-Dollar statt 599 US-Dollar, während das iPad Pro Wifi mit 256 Gigabyte Speicherplatz nun 1.199 US-Dollar statt 999 US-Dollar kostet. In einer schriftlichen Stellungnahme erklärte Apple, der Nachfrageanstieg sei beispiellos und fügte hinzu: „Wir haben noch nie erlebt, dass die Preise für Komponenten so schnell und so stark gestiegen sind.“ Laut AP News sagte die Analystin Nabila Popal von der International Data Corporation, sie erwarte als Nächstes eine Preiserhöhung für das iPhone: „Auch das iPhone ist betroffen. Die Preiserhöhung steht bevor.“
