Das Video zeigt ein stark verkohltes Wohnhaus, dessen hintere Terrasse von den Flammen zerstört wurde, während die umliegende Landschaft durch das schnell voranschreitende Feuer geschwärzt ist. Der Brand hatte sich demnach binnen kurzer Zeit durch das Gebiet gefressen und sichtbare Spuren der Zerstörung hinterlassen, die in den Aufnahmen deutlich zu erkennen sind. Laut Berichten entzündete sich das Feuer am 22. Juli in der Nähe von Burgohondo und breitete sich rasch durch die Täler des Alberche und des Tiétar aus. Begünstigt wurde die Ausbreitung durch extreme Hitze, trockene Vegetation und starke Winde, die das Feuer anfachten und die Bekämpfung in dem bergigen Terrain erschwerten. Der Brand wurde zu einem der größten jemals in Spanien registrierten Waldbrände und zwang Zehntausende Menschen zur Evakuierung oder dazu, in ihren Häusern zu bleiben. Hunderte Feuerwehrleute sowie militärische Notfalleinheiten waren im Einsatz, um die Flammen einzudämmen und ein weiteres Übergreifen auf Siedlungen und Infrastruktur zu verhindern.
