Video: Die IEA Erlässt Notfallmaßnahmen Zur Bewältigung Steigender Ölpreise

Video: Die IEA Erlässt Notfallmaßnahmen Zur Bewältigung Steigender Ölpreise


Die Internationale Energieagentur (IEA) hat Verbrauchern, Unternehmen und der Industrie Empfehlungen zur Abmilderung der durch den Nahostkonflikt verursachten Ölpreise und Treibstoffknappheit gegeben. Die IEA warnte, dass Maßnahmen zur Sicherstellung des Angebots allein nicht ausreichen werden, um die „größte Versorgungsunterbrechung in der Geschichte des globalen Ölmarktes“ abzufedern. Die Maßnahmen konzentrieren sich vor allem auf den Straßentransport, der etwa 45% des weltweiten Ölbedarfs ausmacht. Die IEA rief Regierungen dazu auf, die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen zu senken und empfahl Arbeitnehmern, Fahrgemeinschaften zu bilden oder von zu Hause aus zu arbeiten, solange der Krieg andauert und die Ölpreise weiter steigen. Wo immer möglich, reduziert das Arbeiten von zu Hause den Kraftstoffbedarf für den Pendelverkehr, während niedrigere Geschwindigkeitsbegrenzungen Staus und Kraftstoffverbrauch weiter verringern könnten, so die IEA. Seit Beginn des Krieges zwischen den USA und Israel gegen den Iran sind die Ölpreise um mehr als 40% gestiegen und haben damit den höchsten Stand seit 2022 erreicht. Der Konflikt hat sowohl die Preise für Rohöl als auch für raffinierte Produkte wie Diesel und Kerosin in die Höhe getrieben und damit die Transport- und Verbraucherkosten erhöht. Der Preisanstieg ist hauptsächlich auf Angebotsengpässe infolge der Schließung der Straße von Hormus zurückzuführen, einer wichtigen Schifffahrtsroute, über die etwa ein Fünftel des weltweiten Ölverbrauchs abgewickelt wird. Um dem Ölpreisschock entgegenzuwirken, genehmigte die IEA die größte Freigabe staatlicher Ölreserven ihrer Geschichte in Höhe von insgesamt rund 400 Millionen Barrel.

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