Video: Doppelstrategie gegen City-Krise: Hilft das der Dortmunder Innenstadt?

Video: Doppelstrategie gegen City-Krise: Hilft das der Dortmunder Innenstadt?


Dortmund verbietet das Betteln in der Innenstadt und geht jetzt härter gegen offenen Drogenkonsum vor. Die Stadt verfolgt mit dem Verbot das Ziel, die Innenstadt sicherer und attraktiver zu gestalten. Trotzdem stehen aktuell mehr als 30 Prozent der Läden leer – dabei war die Innenstadt vor zehn Jahren noch eine der beliebtesten Einkaufsmeilen Deutschlands.

Parfümeriehändler Gino Marrazzo ärgert sich über die vielen Drogenkonsumenten direkt vor seinem Laden. Frank und Nadine, beide abhängig und regelmäßig im Suchtzentrum, können den Frust der Geschäftsleute verstehen. Oberbürgermeister Alexander Kalouti sagt, dass die Stadt den Drogenkonsum aus der Innenstadt verbannen will.

Händler und Passanten fühlen sich durch die Situation gestresst und teilweise sogar bedroht. Alexander Kalouti gibt zu, dass der Stadt aktuell das Personal fehlt, um Polizei und Ordnungsdienst dauerhaft in der City zu lassen. Gleichzeitig steckt Dortmund Millionen in Hilfsangebote für Suchtkranke.

Trotz mehr Polizei und neuen Hilfsangeboten bleibt die Innenstadt an vielen Stellen leer. Viele sind sich einig: Das Bettelverbot allein löst die Probleme nicht. Es braucht noch mehr Maßnahmen und Unterstützung.

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