Die Stadt Essen plant ab dem 01.01.2026 eine drastische Erhöhung der Rettungsgebühren. Für einen Rettungstransport sollen künftig 1.020 Euro fällig werden, was für Notfallpatienten eine Selbstbeteiligung von fast 270 Euro bedeutet.
Diese Entscheidung betrifft insbesondere gesetzlich Versicherte, die künftig ebenfalls zur Kasse gebeten werden. Die Stadt begründet die Maßnahme mit der gesetzlichen Verpflichtung, die Kosten zu decken, während Bürger besorgt sind, dass finanzielle Hürden die Inanspruchnahme medizinischer Hilfe gefährden könnten.
Sollte keine Einigung mit den Krankenkassen erzielt werden, plant die Stadt eine Härtefallregelung, um sicherzustellen, dass niemand zwischen Geld und Gesundheit entscheiden muss.
