50 Menschen sind bis Ende Juli 2026 in Nordrhein-Westfalen ertrunken – so viele wie seit acht Jahren nicht mehr, warnt die DLRG. Während in anderen Bundesländern meist Seen gefährlich werden, sind es bei uns vor allem die Flüsse.
Das Rettungsboot der DLRG Düsseldorf kommt wegen des niedrigen Wasserstands nicht wie sonst ins Wasser – der Steg hängt in der Luft. Die Retter müssen auf den Sporthafen ausweichen und sich durch eine enge Fahrrinne kämpfen. Im Ernstfall verlieren sie so wertvolle Minuten. Selbst erfahrene Strömungsretterinnen stoßen bei Übungen im Rhein nach kurzer Zeit an ihre Grenzen.
