Video: Gerber und Diez über Franziskus: „Er war ein Mensch mit brennendem Herzen“

Video: Gerber und Diez über Franziskus: "Er war ein Mensch mit brennendem Herzen"


Das Bistum Fulda hat mit tiefer Trauer auf den Tod von Papst Franziskus reagiert, der am Ostermontag im Alter von 88 Jahren in Rom verstorben ist. Bischof Dr. Michael Gerber und Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez würdigten am Montagabend in bewegenden Worten die Verdienste und das Vermächtnis des verstorbenen Kirchenoberhauptes.

Würdigung eines außergewöhnlichen Pontifikats

„Papst Franziskus war ein Mensch mit brennendem Herzen, der uns eine Sendung und ein Erbe hinterlässt“ betonte Bischof Gerber in seiner Ansprache. Er hob besonders die Fähigkeit des Papstes hervor, zuzuhören und Widerspruch zuzulassen – Eigenschaften, die Franziskus zu einem besonderen Kirchenführer machten.

Weihbischof Diez ergänzte: „Wir haben dem Papst sehr viel zu verdanken.“ Er verwies auf die zahlreichen Initiativen, die Franziskus angestoßen hatte und die deutliche Wirkungen in der Kirche und darüber hinaus entfalteten.

Trauer und Dankbarkeit im Bistum Fulda

Die Kirchenführer des Bistums Fulda, darunter auch der emeritierte Bischof Heinz Josef Algermissen, betonten in einer gemeinsamen Mitteilung: „Mit Trauer, aber auch in großer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von Papst Franziskus“. Sie riefen die Gläubigen dazu auf, für den verstorbenen Papst zu beten und sein Vermächtnis zu ehren.

Gedenken und Gebete in der Region

Als Zeichen der Trauer und des Gedenkens läuteten am Montagabend um 18 Uhr die Glocken der Kirchen im Bistum Fulda. Bischof Gerber lud zu einem besonderen Angelus und Trauergebet in den Fuldaer Dom ein. Viele Gläubige folgten diesem Aufruf und versammelten sich, um gemeinsam des verstorbenen Papstes zu gedenken.

Franziskus‘ Vermächtnis für die Kirche

In ihren Würdigungen hoben Gerber und Diez besonders das Engagement von Papst Franziskus für eine offenere und barmherzigere Kirche hervor. Sie erinnerten an seine Bemühungen, die Kirche näher zu den Menschen zu bringen und sich für die Armen und Ausgegrenzten einzusetzen. „Sein Pontifikat war geprägt von dem Wunsch, die Kirche zu erneuern und sie den Herausforderungen unserer Zeit anzupassen“ so Bischof Gerber.

Ausblick auf die Zukunft

Während das Bistum Fulda und die katholische Welt um Papst Franziskus trauern, beginnen bereits die Vorbereitungen für die Wahl eines Nachfolgers. Bischof Gerber rief die Gläubigen dazu auf, in dieser Zeit des Übergangs besonders für die Kirche und ihre Führung zu beten. Er betonte die Bedeutung, das Erbe von Papst Franziskus weiterzutragen und seinen Weg der Erneuerung und des Dialogs fortzusetzen.

Die Trauer um Papst Franziskus im Bistum Fulda spiegelt die tiefe Verbundenheit und den Respekt wider, den der verstorbene Pontifex in der katholischen Gemeinschaft genoss. Sein Vermächtnis als „Mensch mit brennendem Herzen“ wird noch lange nachwirken und die Kirche in ihrem Streben nach Erneuerung und Nächstenliebe inspirieren.

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