Aggressive Patienten und Angehörige stellen Krankenhäuser zunehmend vor große Herausforderungen. Im BG Klinikum Duisburg werden Beschäftigte deshalb regelmäßig darin geschult, bedrohliche Situationen früh zu erkennen und sicher zu entschärfen.
Neben Deeskalationstrainings gehören inzwischen auch Selbstverteidigungstechniken zum Ausbildungsprogramm. Ziel ist es, sich aus gefährlichen Situationen befreien zu können, ohne andere zu verletzen.
Zusätzlich hat das Klinikum seine Sicherheitsmaßnahmen ausgebaut. Mitarbeiter können Patienten bereits vor Betreten der Notaufnahme per Kamera beobachten. Droht eine Situation zu eskalieren, genügt ein Knopfdruck und ein speziell geschultes Notfallteam unterstützt das Personal.
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas informierte sich heute vor Ort über die Schutzmaßnahmen. Sie appellierte zugleich an Patienten und Angehörige, Beschäftigten im Gesundheitswesen mit mehr Respekt zu begegnen. Schließlich seien es Menschen, die täglich helfen und Leben retten.
Für viele Pflegekräfte gehört der Eigenschutz inzwischen leider genauso zum Berufsalltag wie die Versorgung ihrer Patienten.
