Video: Italien: Starkregen verwandelt Straßen in Flüsse und überflutet die Ponte Milvio in Rom

Video: Italien: Starkregen verwandelt Straßen in Flüsse und überflutet die Ponte Milvio in Rom


Am 18. September 2026 teilte @usernamesssne in Rom, Italien, ein Video, das nach heftigen Regenfällen schwere Überschwemmungen im Bereich der Ponte Milvio zeigt. Zu sehen ist, wie trübes, braunes Wasser eine stark befahrene innerstädtische Straße bedeckt, während ein weißer Kompaktwagen nahe der Fahrbahnmitte teilweise im Wasser steht. Ampeln, Bäume, Ladenfronten und Wohngebäude sind von den Wassermassen umgeben. Mehrere Fahrzeuge bleiben entlang der überfluteten Straße liegen, der Verkehr kommt in dem betroffenen Abschnitt zum Erliegen. Das Wasser strömt über die Fahrbahn und sammelt sich an den Rändern, wodurch Zufahrten zu Geschäften und Hauseingängen schwer passierbar werden. Die Aufnahmen vermitteln den Eindruck eines rasch einsetzenden Hochwassers, das sich innerhalb kurzer Zeit durch das Viertel ausbreitete und sich in Senken und an Kreuzungen staute. Berichten zufolge brachte ein kräftiger konvektiver Wolkenbruch in Rom 54,7 Millimeter Regen, davon 48 Millimeter in nur 30 Minuten, und überforderte damit die örtlichen Entwässerungssysteme. Die Kanalisation konnte die Wassermengen nicht schnell genug aufnehmen, sodass sich Sturzbäche bildeten und Straßen überliefen. Dadurch drang Wasser in tiefer gelegene Bereiche ein und überschwemmte Flächen rund um die Brücke sowie angrenzende Straßenzüge. Wolkenbruch überfordert Entwässerungssysteme Einsatzkräfte führten demnach etwa 100 bis 200 Einsätze durch, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Dazu gehörten das Abpumpen von Wasser aus überfluteten Bereichen, das Beseitigen herabgefallener Äste sowie die Sicherung gefährdeter Stellen. Die Maßnahmen sollten verhindern, dass sich die Überschwemmungen weiter ausbreiten und zusätzliche Schäden an Gebäuden und Infrastruktur entstehen. Zu den Einsätzen zählte außerdem die Evakuierung einer Kindertagesstätte. In mehreren betroffenen Abschnitten mussten Helferinnen und Helfer Menschen und Einrichtungen vorsorglich in Sicherheit bringen, während das Wasser weiterhin Straßen und Gehwege bedeckte. Die Kombination aus kurzer, extrem intensiver Niederschlagsmenge und begrenzter Aufnahmekapazität der Abflüsse führte zu einem außergewöhnlich schnellen Anstieg des Wasserspiegels im Stadtgebiet.

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