Die heimischen Bäume wie Fichte, Buche und Tanne stehen unter Druck durch den Klimawandel und Parasiten. Daher ist Monokultur veraltet. Stattdessen werden Mischwälder empfohlen. Jede Baumart hat spezifische Stärken und Schwächen, die in gemischten Beständen gezielt genutzt werden, um Risiken abzufedern und Naturkräfte zu maximieren. Die Bayerische Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft analysiert seit über 150 Jahren Wachstumstrends an 157 Standorten, um langfristig geeignete Baumarten zu wählen. An Versuchsorten wird die Douglasie eingesetzt, da sie robust gegen Schädlinge und Hitze ist. Der Forstbetrieb Zusmarshausen plant, den Anteil der Douglasie von zwei auf vier Prozent zu erhöhen, um die Biodiversität zu fördern und ein funktionierendes Ökosystem über 200 Jahre zu sichern.
