Geraldine Rauch über Herausforderungen und Chancen vor der TU-Präsidentschaftswahl
An der Technischen Universität Berlin steht die Präsidentschaftswahl bevor – und der Wahlkampf zeigt, wie politisch und emotional Hochschulpolitik sein kann. Zu den vom Akademischen Senat nominierten Kandidat:innen gehört erneut die amtierende Präsidentin Prof. Dr. Geraldine Rauch. Im Interview spricht sie über die Herausforderungen dieser Zeit und darüber, warum mutiges, werteorientiertes Handeln für die Leitung einer Universität entscheidend ist.
Rauch unterstreicht die hohe strukturelle Komplexität einer Universität und betont, dass ein Neueinstieg gerade in diesen aufgeheizten Zeiten eine „Mammutaufgabe“ wäre. Für die kommenden Jahre sieht sie zentrale Schwerpunkte in der Haushaltskonsolidierung, einer strategisch geschärften Profilbildung sowie in der Stärkung klarer Verantwortlichkeiten in der Verwaltung. Zudem hebt sie die Wissenschaft als tragende Säule der Demokratie hervor – einschließlich ihres Bildungsauftrags durch aktive und verständliche Wissenschaftskommunikation.
Mit Blick auf die Wahl plädiert sie für eine sachorientierte Diskussion: „Ich setze mich mit voller Überzeugung für die Weiterentwicklung der TU Berlin ein – und ich freue mich darauf, diesen Weg weiterzugehen“, sagt Geraldine Rauch.
