Ein radikalisierter Islamist greift beim Christopher Street Day in Berlin an – ganz Deutschland ist schockiert.
Abdul Ballout tötet eine Frau und verletzt 29 Menschen, einige davon lebensgefährlich. Die Tat macht viele fassungslos und traurig. Auch in NRW, zum Beispiel in Oberhausen und Krefeld legen Menschen Blumen und Kränze nieder, um an die Opfer zu erinnern.
Die Diskussion um den Umgang mit Gefährdern flammt wieder auf. In Deutschland gelten 180 Menschen als Gefährder – Experten sagen aber, dass die Polizei sie nicht rund um die Uhr im Blick behalten kann. Viele fragen sich jetzt, wie gut die Behörden wirklich kontrollieren können.
Bundeskanzler Merz versteht nicht, warum die Polizei nicht immer weiß, wo sich Gefährder aufhalten. NRW-Innenminister Reul sagt, eine komplette Überwachung aller Gefährder ist einfach nicht machbar – die Polizei muss immer wieder abwägen, wo sie ihre Kräfte einsetzt.
Die Polizei in Moers will beim nächsten CSD mit mehr Einsatzkräften für Sicherheit sorgen. Veranstalter und Polizei machen klar: Trotz der schlimmen Ereignisse in Berlin lassen sie sich nicht einschüchtern und feiern weiter für Vielfalt und ein buntes Miteinander.
