Im Rechtsausschuss des NRW-Landtags sind heute weitere Details zu den Korruptionsermittlungen in der Justizvollzugsanstalt Rheinbach bekannt geworden.
Demnach liefen die verdeckten Ermittlungen der Polizei bereits seit 2024. Ausgelöst wurden sie durch Hinweise der JVA-Leiterin. Ihr war aufgefallen, dass Häftlinge ungewöhnlich häufig Einkaufsgutscheine per Post erhielten. Daraus entstand der Verdacht, dass Bedienstete für das Einschmuggeln verbotener Gegenstände bezahlt worden sein könnten.
Inzwischen sind sieben Mitarbeiter der JVA suspendiert. Sie stehen im Verdacht, gegen Bezahlung Handys und Drogen in das Gefängnis geschmuggelt zu haben.
Justizminister Benjamin Limbach erklärte im Ausschuss, erst am Morgen der Razzia von den Durchsuchungen erfahren zu haben. Die Ermittlungen dauern an.
