Weil der Rhein weiterhin zu wenig Wasser führt, kann die MS Rheinland, das Flaggschiff der KölnTourist, im Sommer 2023 nicht mehr ablegen. Statt Fahrgäste zu befördern, bleibt das Schiff am Ufer und wird jetzt nur noch als Biergartenschiff genutzt.
Viele Schiffe können wegen des niedrigen Wasserstands nur noch einen kleinen Teil ihrer üblichen Ladung transportieren. Die Menge an Gütern, die über den Rhein geht, schrumpft spürbar – das trifft die regionale Wirtschaft direkt. Unternehmen und Politiker schauen seit Wochen besorgt auf die Entwicklung.
Michael Schmitz, Chef der KölnTourist, macht sich große Sorgen um den Rheinpegel und die Folgen für sein Unternehmen. Experte Krischer sagt, dass die Schifffahrt massiv eingeschränkt ist und viele Firmen dadurch in Schwierigkeiten geraten. Steffen Bilger fordert bei einer Niedrigwasser-Konferenz in Bonn mehr Geld und technische Verbesserungen für die Schiffe.
Die Probleme auf dem Rhein treffen nicht nur den Tourismus, sondern auch die Industrie, die auf Nachschub angewiesen ist. Unternehmen und Politik diskutieren über mögliche Maßnahmen zur Bewältigung der Niedrigwasser-Probleme.
