Video: Niedrigwasser: „Zweiteilung“ des Rheins droht

Video: Niedrigwasser: "Zweiteilung" des Rheins droht


Der Rhein führt in Nordrhein-Westfalen gerade extrem wenig Wasser. Weil es kaum regnet, verschärft sich die Lage immer weiter. Für die Binnenschiffer wird der Alltag dadurch richtig schwierig.

Das Wasser ist so niedrig, dass der Fluss an manchen Stellen fast auseinanderbricht. Große Frachtschiffe kommen nicht mehr durch und wichtige Wasserwege sind plötzlich nicht mehr verbunden. Die Binnenschifffahrt steckt dadurch in großen Schwierigkeiten.

Jens Schwanen vom Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt sagt: „Wenn der Pegel weiter sinkt, könnten zwei voneinander getrennte Gebiete entstehen.“ Er macht klar: Vor allem große Schiffe bleiben stecken, und die Verbindung der Wasserwege ist für die Branche überlebenswichtig.

Weil viele Schiffe nicht mehr fahren können, landen immer mehr Güter auf der Straße. NRW hat deshalb das Sonntagsfahrverbot für Lkw aufgehoben. Trotzdem warnen Spediteure: Es fehlen einfach die Fahrer.

Bei anhaltender Trockenheit verschärft sich die Situation weiter. Die Branche diskutiert schon über weitere Notlösungen, während alle hoffen, dass der Rhein bald wieder mehr Wasser führt.

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