Ohrid, Nordmazedonien – 26. April 2026 Auf dem Fußweg „Studenchishta“ konnte ein schwerer Unfall nur knapp verhindert werden, als ein Gleitschirm, der kommerzielle Touristenflüge durchführte, einer Mutter und ihrem Kind, die auf der Strecke unterwegs waren, gefährlich nahe kam. Der Vorfall ereignete sich auf dem stark frequentierten Gehweg und löste bei Passanten und Anwohnern große Besorgnis über die Sicherheit entlang der Route aus. Nach Videoaufnahmen vom Ort des Geschehens flog der Gleitschirm in sehr geringer Höhe über den Fußgängerbereich und vermied erst im letzten Moment eine Kollision mit der Mutter und dem Kind. Unmittelbar danach prallte er gegen einen Mast der Straßenbeleuchtung und beschädigte ihn. Auf dem Material ist zudem der erschrockene Schrei der Mutter zu hören, während sie sich noch rechtzeitig vom möglichen Aufprall entfernt. Anwohner, die den Weg regelmäßig nutzen, sagen, solche Vorfälle stellten ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Sie fordern die zuständigen Institutionen auf, den Fall dringend zu untersuchen und Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit auf dem Gehweg zu gewährleisten. Nach ihrer Darstellung müsse verhindert werden, dass touristische Flüge in unmittelbarer Nähe von Fußgängern stattfinden, wenn dadurch Menschen gefährdet werden. Forderungen nach Untersuchung und Konsequenzen Von den Behörden wird erwartet, dass sie klären, ob die Flugregeln eingehalten wurden und ob der Pilot über die erforderlichen Genehmigungen für kommerzielle Flüge verfügte. Dabei soll auch geprüft werden, wie es zu dem gefährlich niedrigen Überflug über dem Fußgängerbereich kommen konnte und welche Auflagen für solche touristischen Angebote gelten. Ergebnisse der Untersuchung könnten entscheidend sein, um ähnliche Situationen künftig auszuschließen.
