Video: NRW-Innenminister Reul verspricht Härte gegen islamistische Gefährder

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Nach dem Anschlag in Berlin und den vereitelten Anschlagsplänen von Jugendlichen in Iserlohn, Düsseldorf und Lippstadt verstärken Polizei und Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen ihre Kontrollen. Sie prüfen gezielter, ob Überwachung, Fußfesseln oder Übergangshaft nötig sind, und zeigen bei Großveranstaltungen wie CSDs, Volksfesten und Konzerten mehr Präsenz.

In Nordrhein-Westfalen gelten aktuell 73 Menschen als islamistische Gefährder, die als besonders gefährlich eingestuft werden. Die Polizei nimmt vor allem radikalisierte Jugendliche ins Visier, nachdem 2024 drei Jugendliche Anschläge auf Kirchen, Polizeiwachen und Sportvereine planten. Die Beamten setzen außerdem verstärkt auf Prävention, besonders im Internet.

Herbert Reul betont, dass die Polizei ihre Schutzmaßnahmen ständig anpasst und bei Bedarf nachlegt. Kaan Orhon lobt das bestehende System, sieht aber nach Vorfällen wie in Berlin die Notwendigkeit, Abläufe zu überprüfen und zu verbessern. Beide fordern, dass Polizei und Gerichte die bestehenden Gesetze konsequent anwenden.

Nordrhein-Westfalen nutzt die vorhandenen Schutzmaßnahmen jetzt konsequenter und baut die Prävention gegen Radikalisierung weiter aus – vor allem online. Projekte, die gezielt Menschen im Netz ansprechen, sollen mehr Geld bekommen und wachsen. Das Land prüft laufend, ob weitere Schritte nötig sind.

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