Selena Gomez, ihre Mutter Mandy Teefey und die Wondermind-Mitgründerin Daniella Pierson sehen sich einer Klage von Investoren gegenüber, die das Mental-Health-Startup ins Visier nehmen. Die Investoren behaupten, fast 1,2 Millionen US-Dollar in die Plattform investiert zu haben, basierend auf falschen Versprechungen hinsichtlich Infrastruktur, Führung und Ressourcen. Laut Klage wurde den Investoren vorgegaukelt, Wondermind würde eine App entwickeln, Werbeverträge abschließen und Titelgeschichten mit Prominenten produzieren. Stattdessen, so die Klage, hätten die Gründer die Investoren drei Jahre lang im Dunkeln gelassen, während das Unternehmen still und leise zusammenbrach. Die Kläger geben an, das volle Ausmaß der angeblichen Probleme von Wondermind erst durch einen Bericht des Magazins „The Cut“ im vergangenen Jahr entdeckt zu haben. Der Bericht schilderte angebliche Spannungen zwischen Gomez und Teefey sowie einen Machtkampf zwischen Teefey und Pierson. Außerdem wurden Teefey eine Substanzmissbrauchsstörung und grobes Missmanagement vorgeworfen, während Gomez eine eklatante Pflichtverletzung angelastet wurde. Gomez, Teefey, Pierson und Wondermind stehen nun unter anderem wegen Wertpapierbetrugs, Betrugs nach Common Law und Vertragsbruchs vor Gericht, wobei die Anleger Schadensersatz und die Rückabwicklung ihrer Investitionen fordern.
