Íscar, Spanien – 14. Juli 2026: Am 14. Juli 2026 brach gegen 16.30 Uhr zwischen dem Ort und dem Hang der Burg in Íscar in der Provinz Valladolid ein Waldbrand aus, in der Nähe von Wohnhäusern. Aus einem Hubschrauber aufgenommene Luftaufnahmen zeigten Flammen entlang des Brandperimeters, während dicker grauer und brauner Rauch über trockenen Feldern, vereinzelten Bäumen und nahe gelegenen Gebäuden aufstieg. In der ersten Stunde rückte das Feuer mit einer Geschwindigkeit von 33 Metern pro Minute vor, was von Beginn des Einsatzes an die Entsendung umfangreicher Löschkräfte erforderlich machte. Der Wind drückte die Flammen zunächst vom Ort weg, während die Einsatzkräfte daran arbeiteten, den Brand einzudämmen. Fluggeräte führten Wasser- oder Löschmittelabwürfe über der brennenden Vegetation durch, um die Ausbreitung zu bremsen. Der Brand erfasste einen Teil des historischen Burgareals und fraß sich durch Kiefernwald, Felder und Vegetation in der Umgebung von Íscar. Am Abend wurde von günstigen Fortschritten berichtet, auch wenn die niedrige nächtliche Luftfeuchtigkeit das Risiko erhöhte, dass das Feuer in trockenem Gras erneut aufflammt. Damit blieb die Lage trotz der gemeldeten Verbesserungen weiterhin angespannt.
