Die SPD in Nordrhein-Westfalen steckt in einer tiefen Krise. Einst prägte sie über Jahrzehnte die Politik im Land, heute liegt sie in Umfragen bei nur noch rund 14 Prozent – ein historischer Tiefstand.
Nach der Wahlniederlage 2017 und weiteren Verlusten bei der Landtagswahl 2022 konnte die Partei den Abwärtstrend bislang nicht stoppen. Auch personelle Wechsel an der Spitze brachten keine nachhaltige Wende.
Viele Wähler fühlen sich nicht mehr angesprochen. Besonders im Ruhrgebiet wächst die Enttäuschung, weil die SPD nicht mehr als Partei der Arbeitnehmer wahrgenommen wird.
Nun sucht die Parteiführung um Jochen Ott nach neuen Strategien, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Die zentrale Frage: Gelingt der SPD noch die Trendwende?
