Sri Lanka und Indonesien haben Militärpersonal eingesetzt, um den Opfern der Überschwemmungen zu helfen. Die Katastrophe hat in vier asiatischen Ländern mehr als 1.000 Todesopfer gefordert. Millionen von Menschen sind von einer Kombination aus tropischen Wirbelstürmen und starken Monsunregenfällen in Sri Lanka, Teilen von Indonesiens Sumatra, Thailand und Malaysia betroffen. In Indonesien wurden laut der nationalen Katastrophenschutzbehörde 502 Todesfälle bestätigt, 508 Menschen gelten noch als vermisst. In Sri Lanka, das den Ausnahmezustand ausgerufen hat, liegt die Zahl der Todesopfer bei 355, 366 Menschen werden vermisst, während Thailand 170 Todesfälle meldet. Malaysia verzeichnet drei Todesopfer. Bei einem Besuch in der Provinz Nord-Sumatra sagte Indonesiens Präsident Prabowo Subianto: „Das Schlimmste ist hoffentlich vorbei“, und fügte hinzu, dass der Schwerpunkt der Regierung auf der Bereitstellung von Hilfe liege. Drei Kriegsschiffe, zwei Hospitalschiffe und Flugzeuge wurden in die am stärksten betroffenen Gebiete geschickt, wo blockierte Straßen und andere Hindernisse die Rettungsmaßnahmen erschweren. Diese Überschwemmungen sind die tödlichste Naturkatastrophe in Indonesien seit dem Erdbeben und dem Tsunami 2018, bei dem auf Sulawesi über 2.000 Menschen starben. Die Überschwemmungen haben Häuser überflutet, landwirtschaftliche Felder beschädigt und Erdrutsche in der gesamten Region verursacht. In Indonesien wächst die öffentliche Empörung über die Reaktion der Regierung auf die Katastrophe. Die Bevölkerung wirft den Behörden mangelnde Vorbereitung auf die Überschwemmungen vor.
