US-Präsident Donald Trump verleiht seiner Forderung nach einer Unterstützung durch seine europäischen Verbündeten in der Straße von Hormuz nun mehr Nachdruck und stellt die Zukunft der NATO infrage.
Trump meinte am Sonntag in einem Interview mit der „Financial Times“, dass die Verbündeten Minensuchboote entsenden sollten, von denen Europa viel mehr besitze als die USA. Außerdem wolle er „Leute, die einige böswillige Akteure an der (iranischen) Küste ausschalten“. „Es wäre nur fair, wenn die Nutznießer der Straße von Hormuz dabei hälfen, dass dort nichts Schlechtes passiert“, so der Republikaner, der gleichzeitig warnte, es stünde der NATO „eine sehr schlechte Zukunft bevor“, sollte die Hilfe für die USA ausbleiben. Der Präsident wurde nicht konkreter.
