US-Präsident Donald Trump behauptete fälschlicherweise, die „Islamische Republik Japan“ habe 111 Raketen auf einen US-Flugzeugträger abgefeuert. Die Äußerungen des Präsidenten fielen während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj anlässlich des NATO-Gipfels in Ankara, Türkei. Die Aussage schien Japan mit dem Iran zu verwechseln, da der Präsident offenbar auf einen Vorfall mit iranischen Streitkräften Anfang des Jahres anspielte. Im Februar meldete das US-Zentralkommando (CENTCOM), eine iranische Drohne abgefangen zu haben, die sich der USS Abraham Lincoln im Arabischen Meer „aggressiv genähert“ hatte. In seinen Ausführungen behauptete Trump, die USS Abraham Lincoln sei von der „Islamischen Republik Japan“ angegriffen worden. Der Präsident sagte, der Flugzeugträger sei innerhalb einer Stunde mit „111 Raketen“ beschossen worden, die alle abgefangen worden seien. Die USA und Japan sind langjährige Militärverbündete mit einem gegenseitigen Verteidigungsabkommen. Rund 60.000 US-Soldaten sind dauerhaft in Japan stationiert.
