US-Präsident Donald Trump kündigte an, die Federal Emergency Management Agency (FEMA) nach Ende der aktuellen Hurrikansaison schrittweise abzubauen. Er sagte, dass die Bundesstaaten weniger Bundeshilfe für die Katastrophenhilfe erhalten würden und dass die Mittel für die Katastrophenhilfe stattdessen direkt vom Büro des Präsidenten verteilt würden. „Wir werden es ganz anders machen“, sagte Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus und fügte hinzu: “Wir werden weniger Geld verteilen.“ Trump deutete an, dass die Verteilung der Hilfe von jemandem im Weißen Haus oder im Heimatschutzministerium übernommen werden könnte. Die Ministerin für Heimatschutz, Kristi Noem, unterstützte den Schritt und sagte, dass die FEMA in ihrer jetzigen Form grundsätzlich abgeschafft werden müsse. Sie betonte eine Verlagerung auf die Zusammenarbeit der Bundesstaaten und gegenseitige Hilfsvereinbarungen, wobei sich die Beteiligung des Bundes auf Katastrophenereignisse beschränken sollte. Die FEMA, die zum Heimatschutzministerium gehört, verfügte früher über ein Jahresbudget von rund 30 Milliarden Dollar und beschäftigte vor den jüngsten Entlassungen mehr als 20.000 Mitarbeiter.
