In Deutschland sind in den ersten sieben Monaten dieses Jahres mindestens 261 Menschen ertrunken.
Das sind 15 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, teilt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft mit. 54 Menschen ertranken bislang in Bayern – das sind drei mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Besonders dramatisch verlief der Juni: Mehr als 100 Menschen kamen in diesem Monat ums Leben – so viele wie seit 2003 nicht mehr. Rund 90 Prozent der tödlichen Unfälle ereigneten sich in frei zugänglichen Gewässern, vor allem in Seen und Teichen. Die DLRG warnt deshalb davor, die Gefahren an unbewachten Badestellen zu unterschätzen und appelliert zu mehr Vorsicht beim Baden.
