Beamte der Regierung von US-Präsident Donald Trump haben laut der „Washington Post“ die Einführung einer 250-Dollar-Note mit dem Porträt des Präsidenten vorangetrieben. Der Vorschlag wäre das erste Mal seit über 150 Jahren, dass eine lebende Person auf US-Banknoten abgebildet würde. Nach geltendem Bundesrecht dürfen nur Verstorbene auf amerikanischen Banknoten abgebildet werden. Dem Bericht zufolge drängten die Beamten des Finanzministeriums, Brandon Beach und Mike Brown, die Mitarbeiter des Bureau of Engraving and Printing (BEP), mit der Entwicklung von Prototypen für die Banknote zu beginnen. Die Entwürfe zeigten angeblich Trumps Porträt neben den Unterschriften des Präsidenten und von Finanzminister Scott Bessent. Das Vorhaben hat bei den Mitarbeitern des BEP und Währungsexperten Bedenken hervorgerufen. Sie wiesen darauf hin, dass die Einführung einer neuen Banknote die Zustimmung des Kongresses und jahrelange Entwicklungszeit erfordert. Die ehemalige Leiterin des BEP, Patricia Solimene, warnte die Beamten angeblich, dass die Behörde nach geltendem Recht nicht befugt sei, in dieser Angelegenheit tätig zu werden. Ein Sprecher des Finanzministeriums erklärte, die Behörde führe im Zusammenhang mit dem Gesetzesentwurf zur Einführung der Gedenkbanknote „angemessene Planungen und sorgfältige Prüfungen“ durch. Der Gesetzesentwurf steht im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Vereinigten Staaten.
