Yellowstone-Nationalpark, USA – 29. April 2026: Eine fest installierte Webcam von USGS Volcanoes hat eine plötzliche hydrothermale Eruption am Black Diamond Pool im Biscuit Basin im Yellowstone-Nationalpark aufgezeichnet und eine ruhige geothermische Szenerie in eine heftige Explosion aus Dampf, Wasser und Trümmern verwandelt. Zunächst zeigt das Material ein stilles, hellgraues Becken, das unter einem teils bewölkten Himmel sanft dampft und leichte Wellen schlägt. Die Umgebung wirkt unbewegt: karger geothermischer Boden, dahinter in der Ferne bewaldete Hügel. Die Szene erscheint ruhig und stabil, bis sich ohne Vorwarnung in der Mitte des Pools eine plötzliche Veränderung ankündigt, die den Charakter des gesamten Beckens innerhalb von Augenblicken umkehrt. Ohne jede Vorwarnung bricht aus dem Zentrum des Pools ein gewaltiger Ausstoß hervor. Eine dicke, dunkle Säule aus schlammigem Wasser, Dampf und Trümmern schießt nach oben und wälzt sich direkt auf die Kamera zu, sodass das Bild in rasender Geschwindigkeit ausgefüllt wird. Für mehrere Sekunden wird die Sicht vollständig von dichtem grauem Dampf und Sprühregen verschluckt, während der Auswurf weiter nach vorn drückt. Wolke verschluckt die Sicht, Becken brodelt weiter Als sich die Wolke lichtet, zeigt sich der Pool in heftigem Aufruhr: Schlammiges Wasser kocht, blubbert und spritzt, während über dem Becken weiterhin schwerer Dampf aufsteigt und sich über das Basin legt. Die zuvor gleichmäßige Oberfläche ist vollständig verschwunden; stattdessen dominiert ein chaotisches, von Druck und Hitze getriebenes Wälzen. Der Ausbruch hinterlässt ein Bild anhaltender Instabilität, selbst nachdem der unmittelbare Schwall vorüber ist. Veröffentlicht mit der Bildunterschrift „And another one!“, ereignete sich die Eruption am Mittwoch, dem 29. April 2026, gegen 12:28 Uhr MDT. Der U.S. Geological Survey (USGS) erklärte, sie sei größer gewesen als das Ereignis vom Vortag und vermutlich der stärkste Ausbruch seit einer großen hydrothermalen Explosion am selben Pool am 23. Juli 2024, die den Steg zerstörte und Steine sowie Schlamm hunderte Fuß in die Luft schleuderte. Webcam überwacht gesperrtes Gebiet, Warnung vor Gefahren Die in der Aufnahme verwendete Kamera steht auf einem verbliebenen Abschnitt dieses beschädigten Stegs, wobei die Eruptionsfahne direkt auf sie ausgerichtet war. Behörden weisen auf anhaltende hydrothermale Gefahren in dem Bereich hin. Das Basin bleibt für Besucher geschlossen, und die Webcam wurde eigens installiert, um das instabile geothermische Merkmal zu überwachen. Lokale Medien, darunter WRBL , verbreiteten das Video rasch als weiteres eindrucksvolles Beispiel für Yellowstones unberechenbare geothermische Aktivität.
