Die ING will ihr weitgehend kostenloses Girokonto-Modell durch gestaffelte Abo-Pakete ersetzen. In den Niederlanden hat die Bank bereits vier Kontomodelle eingeführt, die von rund 4 Euro (Basiskonto mit Debitkarte) bis knapp 45 Euro im Monat reichen – das teuerste Paket enthält Extras wie Reiseversicherungen, Lounge-Zugang und Streaming-Abos. Laut Konzernmitteilung soll dieses Tarifsystem bis Mitte 2027 auf alle Märkte ausgeweitet werden, auch auf Deutschland, was ein ING-Sprecher gegenüber inside digital bestätigte – Details zur konkreten Ausgestaltung, etwa ob es ein kostenloses Basisangebot für die rund zehn Millionen deutschen Kunden geben wird, ließ er jedoch offen. Die Entwicklung ist ein klares Signal: Die Frage sei nicht mehr, ob Kontoführungsgebühren im Abo-Modell kommen, sondern wann und zu welchem Preis.
