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Von Dohnanyi sieht AfD als „möglichen Wegbereiter“ von rechtem Terror

Hamburgs ehemaliger Erster Bürgermeister Klaus von Dohnanyi (SPD), hält die AfD für einen "möglichen Wegbereiter" von rechtem Terror. "Auf jeden Fall kann die AfD ein Wegbereiter sein. Denn die AfD hat beim Thema `rechte Gewalt` einfach keine klare und entschlossene Position. Sie duldet immer wieder, dass sich Leute auf eindeutig nationalsozialistische Ideologien und politische Praktiken berufen", sagte Dohnanyi der Zeitschrift "Super Illu".

Der einstige SPD-Politiker warnte vor einer Zusammenarbeit mit der AfD. Man müsse zu der Partei "eine scharfe Trennlinie" ziehen. Wie das eines Tages bei der AfD mal werden könnte, das werde man sehen. "Aber so wie heute geht gar nichts", so Dohnanyi, dessen Vater Hans und dessen Onkel Klaus und Dietrich Bonhoeffer von den Nazis 1945 als Widerstandskämpfer ermordet wurden. "Aber ich würde nie behaupten, dass die meisten Wähler der AfD so etwas wie in Halle gutheißen würden oder auch `Nazis` sind. Dafür habe ich diese damals zu nah erlebt", fügte er hinzu.

Foto: Alternative für Deutschland (AfD), über dts Nachrichtenagentur

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