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Wachstum bei der Miba AG

Laakirchen - Die oberösterreichische Miba AG, Hersteller von Sinterformteilen, Gleitlagern und Reibebelägen, die in Autos, Baumaschinen, Zügen, Schiffen, Flugzeugen und Kraftwerken eingebaut werden, zeigt  in den letzten Jahren beispielloses Wachstum. Wurde im Geschäftsjahr 2010/2011 ein Umsatz von 437,2 Millionen Euro erzielt, konnte das Ergebnis im folgenden Jahr 2011/2012 weiter gesteigert werden. Der Umsatz betrug 592,6 Millionen Euro. Der Hidden Champion aus Laakirchen konnte jedoch im Geschäftsjahr 2012/ 2013 noch einmal zusetzen. Im Geschäftsjahr 2012/2013 stieg der Umsatz um 2,4 Prozent auf 606,6 Millionen Euro.

Unternehmen seit 1927

Franz Mitterbauer, aus dessen Namen sich auch der Unternehmensname herleitet, gründete 1927 eine Reparatur- und Produktionswerkstätte von Motoren. Es folgte 1949 eine Erweiterung für die Fertigung von Gleitlager für den Schiffbau und 1963 für Sinterformteile. Mit der Erzeugung von Reibbelägen, die unter anderem für Bremsbeläge in Hochgeschwindigkeitszügen Verwendung finden, wurde 1975 begonnen. Drei Jahre später wurde in Deutschland der erste Standort im Ausland eröffnet. Der Börsengang an die Wiener Börse erfolgte 1986. Heute führt der Sohn des Firmengründers, Peter Mitterbauer, das Unternehmen, das sich zu 76,92 Prozent in Familienbesitz, der Rest wird an der Wiener Börse gehandelt. Inzwischen betreibt die Miba AG auch Standorte in China und den USA.

Erweiterung in China und den USA

Erst jüngst wurde die Produktionsfläche des chinesischen Werks der Miba AG, Suzhou, um das Dreifache vergrößert und stellt gegenwärtig den größten Standort der Miba AG dar.  Nun soll das Werk in McConnelsville in den USA folgen. Die Produktionsfläche wird verdoppelt. „Wir müssen dort wachsen, wo das Wachstum ist, und das ist in China und den USA", erklärt Peter Mitterbauer. Mit Stichtag 31. Jänner 2013, dem Ende des Geschäftsjahrs 2012/2013, beschäftigte die Miba AG weltweit 4.386 Mitarbeiter an rund 20 Standorten. In der Steiermark wurden vor drei Jahren auch zwei Standorte übernommen, durch die das Unternehmen in den Bereich der Hochleistungselektronik gelangte. Das Geschäftsfeld wurde systematisch ausgebaut und neue Technologien entwickelt. So findet sich etwa Miba Hochleistungselektronik-Technologie im neuen Dreamliner von Boeing. Dennoch zeigt sich umsatzmäßig mit rund 35 Prozent Anteil die Sintergruppe am stärksten. Die neue Technologie-Gruppe wies einen Umsatzanteil im vergangenen Geschäftsjahr von 2 Prozent auf. Die seit langem unverändert hohe Eigenkapitalquote von 52,6 Prozent spiegelt die solide Finanz- und Kapitalstruktur des oberösterreichischen Familienunternehmens wider. Die Investitionen im Geschäftsjahr wurden aus eigenen Mitteln finanziert. Finanzielle Unabhängigkeit ist dem Unternehmen wichtig und stellt für Peter Mitterbauer einen Garant für die zukünftige Beständigkeit und Wettbewerbsfähigkeit dar. Für das laufende Geschäftsjahr 2013/2014 wird aufgrund der wirtschaftlichen Situation in China und den USA kein neuerliches Wachstum erwartet. Die zukünftige Lage wird jedoch positiv beurteilt, da die Märkte sich erholen.

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