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Stempel

Warum Stempel auch im digitalen Zeitalter wichtig sind

Man könnte annehmen, dass Stempel in der heutigen Zeit überflüssig geworden sind — doch weit gefehlt. Es gibt zahlreiche Aufgaben und Arbeitsbereiche, in denen der klassische Stempel für einen reibungslosen und schnellen Arbeitsablauf unverzichtbar ist.

Ein Großteil des Schriftverkehrs wird in einem modernen Unternehmen per E-Mail erledigt. Das spart nicht nur Zeit, sondern vor allem eine Menge Arbeitsmaterialien. Doch nicht alle Dokumente können online versendet werden. In manchen Fällen ist eine originale Unterschrift oder eben ein Stempel nötig, um die Echtheit zu verifizieren oder das Schriftstück für gesetzliche Zwecke gültig zu machen. Besonders häufig werden Stempel von:

  • Kanzleien und Notariaten,
  • Behörden,
  • der Post,
  • der Polizei,
  • und bei Gericht

verwendet. Wer noch auf der Suche nach einem guten Stempel ist, findet Original Trodat Stempel vom Fachmann bei www.trodatstempel.de.

Stempelarten und Trends

Sehr oft in Verwendung sind Namen- und Adressstempel sowie Datumsstempel, die eine schnelle Ablage und Verwaltung von Rechnungen und anderer Post ermöglichen. Die Stempel von heute sind viel robuster als früher. In der Vergangenheit wurde Polymer verwendet, das schnell brüchig wurde. Heute verschleißen Stempel kaum noch und haben eine sehr lange Lebensdauer. Der Trend geht im Allgemeinen zu Stempelgeräten mit integriertem Kissen und Multicolorstempel. Diese können von den Unternehmen in den Farben des eigenen Firmenlogos gefertigt werden, sodass sie als Erkennungszeichen und Werbematerial dienen. Mit einem Paginierstempel kann man fortlaufende Zahlen und Markierungen einstellen, die bei Gutscheinen oder Eintrittskarten verwendet werden.

Was gehört auf einen Firmenstempel?

Ein seriöses Unternehmen kommt in der Regel nicht ohne einen Firmenstempel aus. Egal, wie viel des Schriftverkehrs über das Internet geregelt wird, wird es trotzdem immer wieder Fälle geben, in denen man einen Brief oder ein anderes Schriftstück mit der Post versendet. Zwar gibt es keine gesetzliche Pflicht, einen Firmenstempel zu besitzen, und dementsprechend auch keine Pflichtangaben, die auf einem solchen Stempel enthalten sein müssen – aber es gibt sehr wohl Empfehlungen, welche Angaben auf einem Firmenstempel nicht fehlen sollten. Dazu gehören:

  • Der Firmenname
  • Die Rechtsform (GmbH, AG, GbR, etc.)
  • Die genaue Anschrift mit Straße, Nr., PLZ und Ort (optional kann zusätzlich das Land oder ein Postfach angegeben werden.)
  • Informationen zur Kontaktaufnahme (Telefon, Fax, E-Mail)
  • Die UST-ID (wenn der Stempel für buchhalterische Zwecke genutzt wird.)
  • Das Firmenlogo (sorgt für Wiedererkennungswert und ist für einen optisch modernen Stempel unverzichtbar.)

Stempel als Unterschriftersatz

Ein Firmenstempel kann eine persönliche Unterschrift auf offiziellen Dokumenten und Verträgen nicht komplett ersetzen. Er kann jedoch als sinnvolle Ergänzung gesehen werden. Achten Sie also bei Arbeitsverträgen etc. immer darauf, dass beide Parteien unterschrieben haben und beispielsweise der Arbeitgeber nicht nur einen Stempel gesetzt hat. Seit einem Nachtrag im BGB im Jahr 2003 kann ein Firmenstempel allerdings als Vertretungsmacht einer Gesellschaft eingesetzt werden. Das bedeutet, dass ein Vertrag auch dann wirksam ist, wenn nur einer der Gesellschafter eine persönliche Unterschrift leistet und die anderen durch einen Firmenstempel repräsentiert werden. Dieser Nachtrag im Gesetz ist für Gesellschaften eine große Erleichterung, die einen Vertragsabschluss schneller und unkomplizierter macht.

Stempel im Privatgebrauch

Nicht nur Unternehmen schätzen den Gebrauch von Stempeln. Besonders in den USA boomt der Stempel-Markt für private Nutzer. Hobby-Stempler kaufen vor allem Motiv-Stempel mit Herzen, Sternen oder Tieren. Gestalten lässt sich damit dann nahezu alles: T-Shirts, Glas und Porzellan, Karten und Papier jeder Art.

Foto: © iStock.com/Lepro

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