Wegen einer konjunkturbedingt schwächeren Nachfrage und Energieimporten aus dem Ausland produziert Deutschland in der jüngsten Zeit deutlich weniger Strom. Im dritten Quartal sank die Menge um gut 20 Prozent auf 94,2 Milliarden Kilowattstunden. Das teilte das Statistische Bundesamt laut der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden mit. Als Gründe für den Rückgang sieht die Behörde einen geringeren Bedarf infolge der konjunkturellen Abschwächung in den energie-intensiven Industriezweigen und den vermehrten Import von Strom aus dem Ausland.
