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Wehrbeauftragter warnt vor Abbruch von Bundeswehreinsatz im Irak

Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestags, Hans-Peter Bartels (SPD), warnt davor, den Einsatz der Bundeswehr wegen der brenzligen Lage im Irak abzubrechen. "Bei dem Bundeswehreinsatz im Irak geht es auch um die großen Fragen: Will der Westen seinen Einfluss in dieser Region wahren und stärken oder doch Russland, dem Iran, der Türkei und anderen Ländern das Feld überlassen?", sagte Bartels dem Nachrichtenmagazin Focus. 120 Bundeswehrsoldaten sind derzeit im Irak an einer Ausbildungsmission beteiligt.

Der Beschluss des irakischen Parlaments zum Abzug ausländischer Truppen hebele die Mission nicht aus, so der Wehrbeauftragte weiter. Ähnlich sieht es die verteidigungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Sie hob die konstante Bedrohung durch die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) hervor. "Es würde ein falsches Zeichen setzen, die Soldaten Hals über Kopf nach Hause zu holen. Wir sind vor Ort, um den Kampf gegen den IS zu unterstützen. Denn der IS lebt und deshalb ist dieser Kampf im ureigenen Interesse Europas", sagte Strack-Zimmermann dem Nachrichtenmagazin Focus.

Foto: Bundeswehr-Soldaten, über dts Nachrichtenagentur

 

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