Die weltweit größte Klimaumfrage der Vereinten Nationen (UN) hat eindrucksvoll gezeigt, wie sehr die Menschen auf der ganzen Welt vom Klimawandel besorgt sind. Die Erhebung, an der sich über eine Million Menschen aus 50 Ländern beteiligten, ist ein beredtes Zeugnis dafür, dass der Klimawandel inzwischen das vorherrschende Sorgenthema in der Bevölkerung geworden ist.
Die Studienergebnisse offenbaren, dass die stetig steigenden globalen Temperaturen die Gesellschaft zunehmend vor enorme Herausforderungen stellen. Die Folgen des Klimawandels, wie extreme Wetterereignisse, Dürren, Überschwemmungen und der Anstieg des Meeresspiegels, machen den Menschen weltweit große Sorgen und Ängste. Sie befürchten, dass sich die Lage in den kommenden Jahren und Jahrzehnten noch weiter zuspitzen könnte, falls nicht endlich entschieden gegengesteuert wird.
Die Umfrage verdeutlicht eindrücklich, dass der Klimaschutz inzwischen zu einer der vordringlichsten gesellschaftlichen Aufgaben geworden ist. Die Mehrheit der Befragten sieht dringenden Handlungsbedarf auf allen Ebenen – von der individuellen Ebene über die kommunale und nationale Ebene bis hin zur internationalen Staatengemeinschaft. Die Bürger fordern entschlossenes Handeln von Politikern, Unternehmen und jedem Einzelnen, um die drohenden Klimafolgen abzuwenden und eine lebenswerte Zukunft für nachfolgende Generationen zu sichern.
