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Davos Jakobshorn

Weltwirtschaftsforum – Gastfreundlichkeit in Davos

Davos JakobshornDavos - Von 22. bis 25. Januar ist es wieder so weit: In Davos findet das 44. Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums statt. 2014 steht es unter dem Motto Die Neugestaltung der Welt, Konsequenzen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft . Im Vorjahr stand es im Zeichen widerstandsfähiger Dynamik. Mehr als 2.500 Teilnehmer besuchten das Treffen, darunter 1.500 Manager aus mehr als 100 Ländern. Auch Staats- und Regierungschef nahmen an dem Treffen teil. Nun aber kommen harte Worte aus Davos.

Gründer wurde beschimpft

Das Weltwirtschaftsforum wurde 1971 von Klaus Schwab gegründet. Die Stiftung organisiert nicht nur das Jahrestreffen in Davos, sondern auch das Annual Meeting oft he New Champions in China sowie weitere regionale Zusammenkünfte. Daneben laufen Forschungsarbeiten, wobei die Mitglieder in branchenbezogenen Initiativen aktiv sind. Rund 1.000 Mitglieder weist das Forum auf. Sie sind es auch, die die Stiftung finanzieren, wobei das Weltwirtschaftsforum einen Umsatz von 5 Milliarden US Dollar aufweist. Die Jahresmitgliedschaft für die wichtigsten Unternehmen ihrer Branche beträgt 42.500 Schweizer Franken. Für die Teilnahme des Präsidenten des Unternehmens am Jahrestreffen müssen nochmals 18.000 Schweizer Franken bezahlt werden. Partner aus der Industrie bezahlen jeweils 250.000 und 500.000 Schweizer Franken, um an den Initiativen mitzuwirken. Der Stiftung steht noch heute ihr Gründer vor. Und gerade er wurde zweimal in Davos beschimpft. Der Grund? Parken im Halteverbot. „Wäre ich zum ersten Mal in Davos, ich wäre wieder abgereist“, lautete sein Kommentar. Und er stellte fest, dass die  Davoser die richtige Einstellung zur Gastfreundschaft brauchen würden .

Schwab droht mit Abwanderung

Und Schwab ging sogar einen Schritt weiter, indem er erklärte, dann könne das Jahrestreffen auch abwandern. Eine starke Drohung angesichts unerlaubten Parkens und dem Unmut zweier Bürger. Doch einmal gesagt, macht es die Runde, selbst, wenn die Aussage einer Laune entsprang. Und als mehr wird sie wohl kaum zu sehen sein. Schwab ist im Aufsichts- und Verwaltungsrat mehrerer internationaler Unternehmen tätig. Für seine Verdienste im Rahmen Unternehmenspolitik und Wirtschaft wurde ihm das Ehrendoktorat mehrerer Universitäten verliehen. Seit 1979 zeigt er sich für die Veröffentlichung des jährlichen Global Competitiveness Report verantwortlich. Gemeinsam mit seiner Frau gründete er die Schwab Foundation for Social Entrepreneurship. Auch die Stiftung The Forum of Young Global Leader geht auf ihn zurück. Schwab ist auch Mitglied des Steering Committee der Bilderberg Konferenz. Momentan widmet er sich dem 44. Jahrestreffen in Davos, das in wenigen Tagen beginnt. Ist nur zu hoffen, dass in Davos nicht noch mehr Halteverbotsschilder aufgestellt werden.

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