Wie sich Trumps Tarifplan auf die US-Produktion und die Verbraucher auswirken kann

Wie sich Trumps Tarifplan auf die US-Produktion und die Verbraucher auswirken kann


Der designierte US-Präsident und selbsternannte „Zöllner“ Donald Trump hat eine „Renaissance des verarbeitenden Gewerbes“ versprochen, indem er Zölle zur Förderung von in den USA hergestellten Produkten und zur Verringerung der Importabhängigkeit ankündigte.  Trump plant, auf chinesische Waren, die an amerikanische Unternehmen verkauft werden, Zölle in Höhe von 60 % bis 100 % zu erheben sowie einen allgemeinen Zoll von 20 % auf andere weltweite Einfuhren.  Sein Ziel ist es, die Preise für importierte Waren zu erhöhen, um Produkte aus amerikanischer Produktion attraktiver zu machen. Während seiner ersten Amtszeit hat Trump Zölle auf Solarpaneele, Waschmaschinen und bestimmte Metalle eingeführt, die von der Regierung Biden beibehalten wurden. Wirtschaftswissenschaftler sehen in Trumps Vorschlag ein zweischneidiges Schwert, denn obwohl er die US-Wirtschaft wieder ins Gleichgewicht bringen könnte, könnte er zu höheren Zinsen führen und die Inflation wieder anheizen.  Die Zölle werden einen typischen amerikanischen Haushalt schätzungsweise über 2.600 Dollar pro Jahr kosten und könnten die amerikanischen Verbraucher jährlich zwischen 46 und 78 Milliarden Dollar an Kaufkraft kosten.  „Es wird einen gewissen Anstieg der Kosten geben – das ist der Preis, den man zahlt -, aber der Vorteil ist, dass damit begonnen wird, einige industrielle Kapazitäten in den Vereinigten Staaten zu schaffen, die meiner Meinung nach dringend benötigt werden. Ich glaube, das ist notwendig für Arbeitsplätze. Ich denke, dass dies für die Mittelschicht, die Industrieklasse und die weniger qualifizierten Arbeiter im ganzen Land notwendig ist“, sagte Bayard Winthrop, Gründer und CEO des Bekleidungsherstellers American Giant.  Nach Angaben von Befürwortern von Zöllen könnte ein allgemeiner Zoll von 10 % 2,8 Millionen Arbeitsplätze schaffen. Trumps frühere Zölle haben zwar Arbeitsplätze im Stahlsektor geschaffen, aber importabhängigen Branchen und Exporten geschadet. Große Volkswirtschaften wie China, das Vereinigte Königreich und die Europäische Union bereiten sich aufgrund der von Trump vorgeschlagenen Zölle auf einen schweren wirtschaftlichen Schlag während seiner Amtszeit vor.  Experten haben die Notwendigkeit einer „strategischen Anwendung“ von Zöllen betont und eine „schrittweise Erhöhung im Laufe der Zeit“ empfohlen.

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