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ZEW-Konjunkturerwartungen wieder im negativen Bereich

Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im Mai verschlechtert: Der entsprechende Index sank von 3,1 Zählern im April auf nun -2,1 Punkte. Das teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit . Der Indikator befindet sich damit weiterhin unterhalb seines langfristigen Durchschnitts von 22,1 Punkten. Die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage für Deutschland verbessert sich im Mai. Sie beträgt aktuell 8,2 Punkte, 2,7 Punkte mehr als im Vormonat. Die Erwartungen der Finanzmarktexperten an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone sanken um 6,1 Punkte auf einen neuen Wert von -1,6 Punkten. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Eurogebiet stieg dagegen an. Der aktuelle Wert der Lageeinschätzung beträgt -7,0 Punkte und liegt damit 6,2 Punkte oberhalb des Wertes vom Vormonat. "Der Rückgang der ZEW-Konjunkturerwartungen zeigt, dass die Finanzmarktexperten für die nächsten sechs Monate weiterhin von einem verhaltenen Wirtschaftswachstum in Deutschland ausgehen", sagte ZEW-Präsident Achim Wambach. Die jüngste Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und China erhöhe erneut die Unsicherheit hinsichtlich der deutschen Exporte und damit "eines zentralen Faktors für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukte", so Wambach weiter. Foto: ZEW, über dts Nachrichtenagentur
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