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Agiles Projektmanagement: Das musst Du wissen …

Agiles Projektmanagement hat seine Wurzeln in der Software-Entwicklung und ist heute aus vielen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Hier erfahren Sie alles über diese neue Art, Projekte zu steuern.

Das Ziel: mehr Flexibilität, mehr Produktivität

Das agile Projektmanagement ist ein Prozess, in dem die Teams in kurzen Zeiteinheiten arbeiten – und zwar, um flexibel auf Probleme und Veränderungen während des Umsetzungsprozesses reagieren zu können. Der regelmäßige Austausch aller Beteiligten am Ende jeder Zeiteinheit führt im Idealfall zu besonders produktiven Ergebnissen. Eine der bekanntesten agilen Projektmanagement-Methoden ist „Scrum“. Der englische Begriff hat seine Wurzeln im Rugby, er bezeichnet das Gedränge um den Ball.

Die Zeiteinheiten werden „Sprints“ genannt und können beispielsweise fünf Werktage dauern. Zu Beginn eines jeden Sprints werden die Aufgaben verteilt, die innerhalb dieses Zeitraums zu erfüllen sind. Jeder Tag beginnt mit einem „Daily Scrum“, einem morgendlichen Meeting, an dem sich das Team kurz untereinander über den Stand des Projekts austauscht.

Begleitet werden die Teams vom Scrum Master, der als Vermittler, Moderator und Problemlöser agiert. Intern fungiert neben ihm noch der Product Owner, der das Teamergebnis überwacht und es auf seine Effizienz hin überprüft.

Zu den weiteren beteiligten Personen innerhalb des agilen Projektmanagements gehören der Kunde („Stake Holder“), der das Produkt in Auftrag gegeben hat, die Anwender, die das Produkt am Ende des Prozesses nutzen sowie das Management. Letzteres muss alle nötigen Ressourcen für das Scrum-Projekt zur Verfügung stellen, damit das Ziel am Ende erreicht wird.

Die Anforderungen an das zu entwickelnde Produkt werden im Product Backlog gesammelt, der vom Product Owner gepflegt wird. Der Sprint Backlog verzeichnet alle Aufgaben, die während eines Sprints zu erledigen sind. Im Sprint Review kontrolliert der Product Owner den Zwischenstand des Projekts nach jeder Sprint-Einheit auf die Erfüllung aller vorab definierte Anforderungen.

Sind alle Sprints durchlaufen, ist das Projektziel erreicht: Das entwickelte Produkt wird dem Stake Holder übergeben.

Um als Scrum Master Projekte agil steuern, planen und überwachen zu können, benötigen Projektmanager eine Aus- oder Weiterbildung, die sich entweder an einer Hochschule oder in Trainingsseminaren erwerben lässt. Letzteres bietet sich besonders für Quereinsteiger an.

Projektsteuerung aus der Software-Welt

Seinen Ursprung hat agiles Projektmanagement in den Fünfzigerjahren, als erste Arbeitsweisen dieser Art zur Anwendung kamen. In den Siebzigern wurde es vermehrt bei der Software-Entwicklung eingesetzt und hat sich seither in weiteren Branchen mit hohem Innovationsniveau etabliert. Der Grund: Viele Unternehmen empfanden das traditionelle Projektmanagement als zu unflexibel, Projektpläne waren oft bereits in dem Moment Makulatur, als das betreffende Projekt startete. Die agile Alternative sahen Fachleute als flexibler und dynamischer – so fand sie ihren Weg in andere Branchen.

Die Grundprinzipien des agilen Projektmanagements wurden im Jahr 2001 im „agile Manifesto“ proklamiert. Es hat zwölf Grundprinzipien – Platz Nummer eins ist die Kundenzufriedenheit, auf Nummer zwei folgt gleich die Beachtung sich verändernder Rahmenbedingungen während des Projekts. Das zeigt, wie wichtig das Reagieren auf neue Entwicklungen beim agilen Prozessmanagement ist.

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