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Althusmann verteidigt Pläne für Digitalministerium

Niedersachsens CDU-Spitzenkandidat Bernd Althusmann hat die Pläne für ein Digitalministerium verteidigt. Dieses soll im Fall eines Wahlsiegs die digitalen Bemühungen des Landes Niedersachsen bündeln, sagte er der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Montagsausgabe). Als Ansporn regte der CDU-Politiker einen Direktvergleich mit anderen Ländern an.

“Ich kann mir in allen öffentlichen Gebäuden Dashboards vorstellen, in denen wir Niedersachsen zum Beispiel mit Estland vergleichen. Das wäre eine faszinierende Idee”, sagte Althusmann. Damit ließe sich vieles vergleichen: “Wie viele Auszubildende und Studierende gibt es im Bereich Digitalisierung? Wie viele Lehrer werden für eine Veränderung des Lernorts Schule weiterqualifiziert? Wie viele Kilometer Gigabit-Glasfaser sind verlegt? Welche Übertragungsraten haben wir in Gewerbegebieten? Wie viel Telemedizin haben wir im ländlichen Raum?” Das baltische Estland gilt als europäischer Pionier der Digitalisierung. Ein direkter Vergleich werde zwar “am Anfang erschreckend” sein, räumte Althusmann ein. “Aber das ist ja der Ansporn, von Monat zu Monat besser zu werden. Ich möchte, dass wir uns anstrengen und wieder Schwung in die Landespolitik bringen. Niedersachsen, das ja als solide, vielfältig aber auch zuweilen als gemächlich gilt, soll zu einem echten Aufsteigerland werden”, sagte er.

Foto: Tastatur, über dts Nachrichtenagentur

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