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Baden-Württemberg plant Lockerungen an Grenzen

Baden-Württemberg plant Lockerungen an den Grenzen nach Frankreich und in die Schweiz. Im Grenzgebiet zur Schweiz hätten sich Paare nicht treffen können, bedauerte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) gegenüber „Mannheimer Morgen“ und „Heilbronner Stimme“ (Samstagausgaben). Pendler aus dem Elsass hätten zwar in Deutschland arbeiten dürfen, aber nicht einkaufen.

„Solche Sachen werden wir mit Sicherheit in Bälde lockern. Klar ist, dass zu Frankreich wieder mehr Grenzübergänge geöffnet werden“, sagte der 71-Jährige. Aber das sei Angelegenheit des Bundes. Gleichzeitig kritisierte Kretschmann die Öffnungspolitik von Sachsen-Anhalt in der Corona-Bekämpfung. „Das größte Problem entstand durch Sachsen-Anhalt. Die Regierung dort ließ Zusammenkünfte von fünf Menschen zu, ohne dass wir anderen Ministerpräsidenten davon wussten. Das war ein gewaltiger Einschnitt“, sagte der grüne Regierungschef. Man müsse anerkennen, dass dort die Ansteckungszahlen sehr viel niedriger seien als in Baden-Württemberg und Bayern, aber das gemeinsame Agieren der Länder mit dem Bund habe den getroffenen Maßnahmen viel Nachdruck verliehen. So habe niemand mit Verweis auf ein anderes Land Lockerungen verlangen können. Kretschmann: „Ich bedauere, dass das zwischen den Ländern ziemlich auseinandergelaufen ist. Damit muss man jetzt zurechtkommen.“

Foto: Halt-Stopp-Schild der Polizei bei einer Verkehrskontrolle, über dts Nachrichtenagentur

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