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BDI: „Schlimmste Befürchtungen“ in Coronakrise bestätigt

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sieht seine "schlimmsten Befürchtungen" in der Coronakrise durch die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamts zu Auftragseingängen und Umsätzen des Verarbeitenden Gewerbes bestätigt. "Die Industrie bricht so stark ein wie noch nie seit Bestehen des wiedervereinigten Deutschlands", sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang. Die Coronakrise treffe die Wirtschaft mit voller Wucht.

"Eine Erholung hin zum Niveau der wirtschaftlichen Aktivität vor der Krise wird gesamtwirtschaftlich definitiv erst im übernächsten Jahr machbar sein", so Lang. Jede Woche eines Shutdowns koste die Volkswirtschaft einen mittleren zweistelligen Milliardenbetrag an Wertschöpfung. Der Einschnitt lasse sich nicht lange aushalten und erzeuge massive Wohlstandsverluste und dauerhaften Schaden in Wirtschaft und Gesellschaft. "Unsere Unternehmen fordern eine verbindliche Planung ein, weil sie sich auf einen Neustart einrichten müssen", so der BDI-Hauptgeschäftsführer. Corona und der Stillstand der Wirtschaft hinterließen tiefe Spuren bei Beschäftigung und Wohlstand. Viele Unternehmen sind in ihrer Existenz bedroht. Nicht alle Betriebe würden diese Zeit wirtschaftlich überleben. "Umso wichtiger ist es, dass die Bundesregierung jetzt die mittel- und langfristigen Folgen stärker in den Blick nimmt. Nur mit einer starken Industrie lässt sich die Rezession in Deutschland und Europa abfedern", sagte Lang.

Foto: Haus der Deutschen Wirtschaft, über dts Nachrichtenagentur

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