DAX kräftig im Minus – Nur Bankenwerte legen zu

Am Donnerstag hat der DAX kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.416,19 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,83 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Als Grund wurden anhaltende Spekulationen auf eine Zinswende und in diesem Zusammenhang ein immer weiter erstarkende europäische Gemeinschaftswährung genannt.

Ein Euro kostete 1,1425 US-Dollar (+0,43 Prozent), so viel wie seit über einem Jahr nicht mehr. Der Blick auf die Kursliste machte das Dilemma deutlich, in dem die EZB seit Monaten steckt: Während hohe Zinsen gut für die Banken sind, sind sie schlecht für viele andere Wirtschaftszweige: Commerzbank und Deutsche Bank gehörten daher gegen den Trend zu den Kursgewinnern und waren lange als einzige Titel im Plus. Auch die Versicherer konnten sich vergleichsweise gut nahe der Nulllinie halten. Kräftig nach unten ging es hingegen für Industrie- und Energietitel wie RWE oder Thyssenkrupp. Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 1.244,04 US-Dollar gezahlt (-0,42 Prozent). Das entspricht einem Preis von 35,01 Euro pro Gramm, so wenig wie seit Ende 2016 nicht mehr.

Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

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