Im Teppozu-Inari-Schrein in Tokio haben rund 80 gläubige Japaner das eiskalte Wasser durchquert, um im Rahmen eines traditionellen Neujahrsrituals für Gesundheit und Wohlbefinden zu beten. Das jährliche Eiswasser-Ritual ist tief in der japanischen Kultur verwurzelt und wird von vielen als spirituelle Reinigung zu Beginn des neuen Jahres gesehen.
Trotz der Kälte des Wassers zeigten die Teilnehmer große Entschlossenheit und Disziplin, als sie langsam und konzentriert durch den heiligen Teich wateten. Manche hielten dabei Schriftrollen oder Amulette in den Händen, um ihre Gebete zu verstärken. Andere verharrten kurz im Wasser, um in sich zu gehen und die Reinigung zu spüren.
Nach dem Bad im eisigen Wasser versammelten sich die Gläubigen vor dem Schrein, um traditionelle Neujahrsgebete zu sprechen und Opfergaben darzubringen. Durch diese Rituale wollen sie sich auf das neue Jahr einstimmen und sich Gesundheit, Glück und Wohlstand für die Zukunft erbitten.
Das Eiswasser-Ritual am Teppozu-Inari-Schrein ist ein beeindruckendes Beispiel für die Verbindung von japanischer Tradition, Spiritualität und der Achtsamkeit gegenüber der Natur zu Beginn eines neuen Jahres.
